14. MĂ€rz 2020

Dunkelheit 📌

Siehst du die Zeichen nicht,
bei all den dunklen Leuten?
Sie schlagen sie dir ins Gesicht,
doch deine Seele sieht sie nicht.
Geboren blind die Augen sind.
Als alter Greis, ein kleines Kind,
hörst nie die Glocken lÀuten.

In dunklen Kellern und Verliesen,
dort schlachten sie die ĂŒble Gier.
Das Blut der Unschuld zu vergießen.
Sie huldigen dem schwarzen Tier.

Ich gebe dir ein offnes Buch,
doch lesen muss dein Wille.
Auf deinem Schatten liegt ein Fluch,
du brauchst die rote Pille.

Das Ritual der Finsternis ist dir ins Fleisch getrieben.
Die Knochen tot und auch dein Leib, worauf Gehörnte pissen.
Verdrehte Welt, vertauschte Zeit, hassen statt zu lieben.
Es schmeichelt uns, Es spaltet uns, denn Es ist sehr gerissen.

Am Anfang hast du keine Wahl,
die Weihe dich nie klÀrte.
Der Schwur der BrĂŒder ist fatal,
Sechs, Sechs, Sechs ist eine Zahl,
die alles hier verzehrte.

Nun kommt der Tag, wo alle warten,
doch warten ist dem Tag nichts wert.
Es muss der Mensch total entarten,
dann lebt der Kult sich unbeschwert
und will das Game neu starten.

Wenn alle tun als sei´n sie gut,
warum gibt’s dann so viele Wunden?
Warum die FlĂŒsse voller Blut?
Warum so viel´ geschunden?

Im Heiligen das Heil verbrennt,
im Kreis der schwarz Vermummten.
Wer nicht das Wort beim Namen nennt
gehört zu den Verstummten.

So gehe rein in deinen Geist
und kenne die GefĂŒhle.
Jetzt ist dein Herz noch nicht verspeist,
die Empathie noch nicht verreist.
Jetzt aus dem Loch dich wĂŒhle!

Das ist mein Wort, gegeben dir.
Die TĂŒr steht offen, sieh dein Leben.
Erfolg und Kohle könn´ ich dir.
Doch letztlich muss du alles geben.

Nichts bleibt vom Glanz beim Totentanz.
Am Ende denkst du: Firlefanz!
Und wenn der Zeiger nicht mehr geht,
und durch die Gruft der Teufel weht,
dann wirst du sehen, viel zu spÀt,
und niemand um dein` Segen fleht.

Nimm diesen Schwur als deine Schnur:
Das Böse jetzt dein Hirn verlÀsst!
Es zwingt der Kreis zu schließen nur,
bist du geheilt von dieser Pest.

Ich zĂŒnde dir ein Lichtlein an,
und werde dich begleiten.
Kein schwarzer Odem kommt mehr an,

zu deinen Lebenszeiten.


(C) by Rob de Roy

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