Blumenfreund
Der Blume Durst, verblühen will sie nicht,
gestillt vom warmen Sommer-Regen.
Jetzt leuchtet sie und zeigt uns ihr vollkommenes Gesicht.
Hab Dank, mein Himmel, für diesen feuchten Segen.
Nur kurz das Leben wärt, aus Knospen werden Blüten.
Auf Wiesen, Töpfen und in Vasen zu gedeihen.
Das zierliche Gewächs sollst Du in jedem Fall behüten.
Sehr oft dient uns die Blume zum Verzeihen.
Wie trist, ach, wäre doch der Sommer und der Lenz uns allen,
wären nicht Geschenke der Natur uns voll gegeben.
Auch Kräuter-Pflänzchen lassen sich zum Strauße ballen.
Und jedes grüne Wesen kann das Gemüt erheben.
Nach Tagen manchmal und auch manchmal Wochen,
erlangt der Kreislauf dieser Schönen schnell das End´.
Sie hat kein Herz wie Du, doch lässt sie manche Herzen pochen.
Daran erkennen wir, wie schnell die Zeit verrennt.
Ich schenke Dir mit diesen Zeilen eine Rose,
mit Dornen zwar, doch wunderschön zu seh´n.
Kein Urteil sollst Du fällen und lösch´die Diagnose,
der Verse Sinn ist immer tiefer zu versteh´n.
Ein Wort, gedacht, gesprochen und geschrieben,
mit Tinte aus der Seele Emotion.
Es soll der Mensch Geschöpfe alle lieben!
Wer Liebe gibt, dem gibt die Liebe Lohn!
So endet heute meine Poesie mit guten Launen.
Ein Lächeln sitzt da tief in meinem Augen.
So höre zu, was meine Worte leise raunen.
Und mag das Licht in Dir das Wesentliche saugen.
So siehst Du mich im Garten Deiner Träume glücklich staunen --
© by @seo-boss
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